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Fastenzeit

Donnerstag, 6. März 2025
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„Alles hat seine Zeit“, weiß schon die Weisheit des Alten Testamentes. Im Lauf des Kirchenjahres hat jetzt die Fastenzeit, die Österliche Bußzeit begonnen. Es ist eine Zeit der Besinnung und der Nachdenklichkeit. In den liturgischen Texten geht es immer wieder um Umkehr, Buße, Vergebung und Barmherzigkeit. Fasten im Sinne der kirchlichen Fastenzeit ist nicht mehr so beliebt wie früher, auch bei Christen nicht. In der frühen Kirche und im Mittelalter regelte die Tradition wie und wann gefastet wurde. Auf Fleisch und Wein verzichtete man die gesamten vierzig Tage lang; nach der Halbzeit kamen auf die Verbotsliste auch Milch, Butter, Käse und Eier. Heute gelten nur noch Aschermittwoch und Karfreitag als Fastentage. Immer mehr Menschen sehen das Fasten nicht nur als Beschränkung im Essen und Trinken, sondern auch als Konsumverzicht in den verschiedensten Formen.


Zitate zum Thema Fasten

„Beim Fasten wird der Körper entschlackt und entgiftet. Der gesamte Stoffwechsel wird aktiviert. Die Verdauung funktioniert wieder optimal. Die Durchblutung funktioniert bestens. Typisches Erlebnis bei Frauen: Es gibt keine kalten Füße mehr. Fasten hat auch einen kosmetischen Vorteil: Die Haut wird schöner, glatter und bekommt ein jugendlicheres Aussehen. Man fühlt sich auch jünger, vitaler, kann mehr leisten und hat auch ein gestärktes Immunsystem.“  Hademar Bankhofer

„Fasten bedeutet: auf Essen verzichten – aber nicht nur das, sondern: Ich muss auch mein Denken ändern. Wenn jemand abspecken will oder vom Arzt Heilfasten verordnet bekommt, dann nützt das nur, wenn er es in seinem Kopf mitmacht.” Franz-Josef Hövelborn

„Die Fastenzeit lädt uns Christen ein, uns für Ostern vorzubereiten. Es gibt viele wichtige Gründe dafür, dieser Zeit durch Fasten, also durch persönliche Opfer einen besonderen Akzent zu geben. Dabei geht es natürlich nicht um den Verzicht an sich; der Mensch soll vielmehr freier und offener werden, damit es in ihm Ostern werden kann. Das kann zum Beispiel heißen, dass ein Mensch Gott wieder neu für sich entdeckt und etwas von dem Leben und der Freude erkennt, die der Glaube an Gottes Größe in ihm wecken möchte.“ Dieter Katte

Zillertaler Zeitung

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