Rund 111.500 Menschen leben in Tirol an bzw. unter der Armutsgrenze. Das sind um knapp 3.000 Personen mehr als noch im Jahr davor.
Mehr als 28.500 als „Working Poor“ bezeichnete Personen müssen mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle leben (17.343,- € pro Jahr). Diese Zahlen gehen aus dem kürzlich erschienenen Bericht „Einkommen, Armut und soziale Eingliederung in Tirol“ des Landes hervor und beziehen sich auf das Jahr 2023.
Die Caritas der Diözese Innsbruck ist für viele dieser Menschen ein wichtiges Auffangnetz: Sie erfahren schnelle und unkomplizierte Hilfe. Möglich ist das vor allem auch durch Spenden. Eines der wichtigsten Spendenprojekte der Caritas der Diözese Innsbruck ist die jährliche Haussammlung. Gesammelt wird den ganzen März.
Im Rahmen der Caritas-Haussammlung, die über die Pfarren organisiert wird, gehen engagierte Freiwillige von Haus zu Haus, um Spenden zu sammeln und so sicherzustellen, dass die wichtigen Angebote der Caritas weitergeführt werden können. „100 Prozent der Spenden bleiben im Inland, zehn Prozent in der jeweiligen Pfarre“, betont die Direktorin Elisabeth Rathgeb.